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Klosterkirche Mariental, SG Grasleben, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

1138 wurde das Zisterzienserkloster Mariental, eins von fünf Tochterklöstern des Klosters Altenberg, von Pfalzgraf Friedrich II. von Sommerschenburg gegründet. Die Klosteranlage liegt nördlich von Helmstedt am Westrand des Lappwaldes. Typisch für die Bautradition der Zisterzienser entstand in Mariental eine dreischiffige turmlose Pfeilerbasilika mit Querhaus und geradem Chorabschluss.

Klosterkirche Mariental, SG Grasleben, Landkreis Helmstedt, NiedersachsenAuf der Nordseite der Anlage ist die Klosterkirche, auf der Südseite das zusammenhängende Geviert der Klausur- und Klostergebäude um den ehemaligen Kreuzgang, der allerdings 1835 abgebrochen wurde, gruppiert. Westlich davon liegt der Wirtschaftshof, die heutige Domäne. Die ursprünglich flachgedeckte Pfeilerbasilika ist fast quadratisch mit Chor, Querarmen und Vierung.

Die Fertigstellung dieses schlichten, fast ohne Bauschmuck geschaffenen Werksteinbaus erfolgte vermutlich Ende des 12. Jahrhunderts. Das große Maßwerkfenster im Chor wurde im 14. Jahrhundert eingebaut, die neuromanische Ausstattung erfolgte zwischen 1879–94.

Im Rahmen des kulturhistorischen Projekts "Zeitenreise – Wege in die Romanik" wurde 1998 im Zisterzienser-Kloster Mariental ein Scriptorium, eine Schreibstube der Romanik, rekonstruiert.

Besichtigungen bei Tageslicht. Gruppenführungen können angemeldet werden

Adresse / Kontakt:

Standort
Klosterkirche Mariental, SG Grasleben, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen
Kirchstraße 2
38368 Mariental-Dorf
Deutschland
Telefon Telefon: 05356-836
Fax Fax: 05356-412
E-Mail E-Mail: E-Mail schreiben