* Romanik.de: St. Paul, Wormsdorf, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt

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St. Paul, Wormsdorf, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt

Der eingezogene rechteckige Chor war ursprünglich kürzer und mit einer halbrunden Apsis angelegt. Der Turm wurde im gotischen Stil vollendet. An der als Schauseite konzipierten Südseite befindet sich das rundbogige Hauptportal mit umlaufendem Sockelprofil und eingestellten Säulchen.

Nach dem 30jährigen Krieg wurde die spätromanische Kirche durch bauliche Veränderungen barockisiert und mit einem hölzernen Tonnengewölbe versehen. Das Chorgewölbe, von dem heute nur noch wenige Reste zu sehen sind, wurde durch eine flache Decke ersetzt. Der St. Paul, Wormsdorf, Landkreis Börde, Sachsen-AnhaltAltarblock hingegen, der aus behauenen Sandsteinquadern besteht und mit einer Sandsteindeckplatte versehen ist, stammt aus romanischer Zeit.
Zur Geschichte der Kirche gehört auch, dass der Leichnam des Generalfeldmarschalls August Wilhelm Anton Graf Neinhardt von Gneisenau im Jahr 1832 von der Festung in Posen in die Wormsdorfer Kirche überführt wurde. Dort verblieb er bis zum 17. Juni 1841. Am 18. Juni 1841 wurde er in das eigens dafür geschaffene Mausoleum nach Sommerschenburg überführt.

Adresse / Kontakt:

Standort
St. Paul, Wormsdorf, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt
Wormsdorfer Str.
39365 Ummendorf
Telefon Telefon: 039409 463
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