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Genthin-Altenplathow, Sachsen-Anhalt

Die Grabplatte des Hermannus Plote - Ahnherr der Familie von Plotho - wurde im Jahre 1905 beim Abriss der romanischen Kirche aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts im Fußboden gefunden. Die alte Kirche war zu klein geworden, die Dorfbevölkerung wuchs, ein Umbau wurde ausgeschlossen. So wurde die neue Kirche im Jahre 1904 erbaut und in den Dienst gestellt. Seit 1992 befindet sich die Platte in der ehemaligen Sakristei der neuen Kirche, nun wieder in horizontaler Lage.

Die Beisetzung in der Kirche - in einem Kastengrab mit steinerner Platte als Verschluss - lässt den Schluss zu, dass hier der Stifter der Kirche seine Ruhestätte fand.

Die Grabplatte steht im zeitlichen Zusammenhang mit den Chorschranken in der Liebfrauenkirche zu Halberstadt und zum Apostelfries in der Kirche zu Klostergröningen. Diese drei erhaltenen Plastiken sächsischer Bildhauerkunst aus dem 12. Jahrhundert stehen an der Schwelle zur Vollplastik.

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