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- St. Stephan Watenstedt, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

Logo: St. Stephan Watenstedt, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen
Schulstr. 2
38384 Gevensleben
Deutschland

Am Rande des Hesebergs, an dem durch neuere Ausgrabungen die Spuren einer im norddeutschen Raum einmaligen bronzezeitlichen Siedlung entdeckt wurden, liegt das Dorf Watenstedt mit seiner bemerkenswerten romanischen Kirche. An den mächtigen Turm, der sicher einst als Flucht- und Wehrturm dienste, schließen sich nach Osten das Schiff, ein eingerückter Chor und eine halbkreisrunde Apsis an. Im Innern stellt sich die Apsis mit im 19. Jahrhundert überzeugend restaurierten romanischen Wandmalereien dar.

 

- St. Ägidien, Rautheim, Braunschweig, Niedersachsen

Logo: St. Ägidien, Rautheim, Braunschweig, Niedersachsen
Zum Ackerberg 16
38126 Braunschweig
Deutschland

Die Kirche liegt auf einer Anhöhe westlich des alten Dorfkerns und an einem alten Handelsweg von Braunschweig nach Magdeburg, der am südlichen Rand des Elms entlang führte. Rautheim, erstmals 1031 erwähnt, erhielt 1150 durch Abt Goswin vom Ägidienkloster Braunschweig die dann 1158 vom Bischof Ulrich von Halberstadt geweihte Kirche. Auch Tauf- und Begräbnisrecht, zusammen mit einem Landbesitz für die Kirche und dem Einkommen für den amtierenden Priester wurden in der Weiheurkunde zugestanden. Eine Kopie mit lateinischem Klartext und deutscher Übersetzung ist in der Vorhalle ausgestellt.

 

- Dorfkirche Sottmar, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Sottmar, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Kirchstraße 7
38321 Denkte
Deutschland

Zwischen zwei alten Handelswegen, der aus Wolfenbüttel kommenden Leipziger Heerstraße (heute B79) und dem älteren Ohrumer Deiweg in Richtung Magdeburg, liegt Sottmar, ein Dorf mit seiner kleinen schmucken Kirche aus romanischer Zeit. Ihr quer stehender rechteckiger Turm, das gleichbreite Schiff und der eingerückte Chor ergeben in ihrer Staffelung ein harmonisches Bild. Urkunden aus ihrer Entstehungszeit existieren nicht, die erste Erwähnung eines Pfarrers stammt von 1427.

 

- St. Bartholomäus in Staffelde (Stendal), Sachsen-Anhalt

Logo: St. Bartholomäus in Staffelde (Stendal), Sachsen-Anhalt
Jakobikirchhof 3
39576 Stendal
Deutschland

Die Kirche gehört zu den wenigen Chorturmkirchen im norddeutschen Raum, die in romanischer Zeit entstanden und deren Erbauer vermutlich aus dem Rheinland hierher kamen. Bei diesen Kirchen steht der Turm nicht im Westen, sondern über dem Chor im Osten. Ein Vorbild könnten die großen romanischen Basiliken gewesen sein, die häufig einen Vierungsturm im Osten besitzen. Beeindruckend ist das Mauerwerk aus sorgfältig behauenen eiszeitlichen Findlingen, wie sie auch anderswo in der Altmark herumlagen. Der schmucke Kanzelaltar und der Taufengel, beide in barockem Stil, lohnen einen Blick ins Innere.

 

- Sankt Georg in Arneburg, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

Logo: Sankt Georg in Arneburg, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt
Kirchplatz 2
39596 Arneburg
Deutschland

Im 10. Jahrhundert entstand hier eine Burg als Bollwerk gegen die Slawen östlich der Elbe. Bald darauf wurde am Steilufer der Elbe auch ein Kloster gegründet. Auf den Grundmauern der Vorgängerkirche hat man zu Beginn des 12. Jahrhunderts die heutige Kirche mit seinem massigen Westwerk und dem Querhaus errichtet. Kreuzbogenfriese und Rundbogenportale weisen auf die Epoche ihrer Erbauung, der Romanik, hin. Im Innern fällt auf, das der Chor von der Längsachse des Schiffs leicht nach Süden abknickt, eine Besonderheit, für die eine schlüssige Erklärung noch nicht gefunden wurde. Durch die zwei schlichten großen Rundbögen gesehen wirkt der schlanke Barockaltar als eine belebende Zutat – wenn auch aus einer anderen Stilepoche.

 

- Kloster St. Ludgerus, Helmstedt, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

Logo: Kloster St. Ludgerus, Helmstedt, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen
Am Ludgerihof 1
38350 Helmstedt
Deutschland

Das ehemalige Bendediktiner-Kloster ist eines der ältesten Klöster in Niederdeutschland, vermutlich im frühen 9. Jahrhundert als Doppelkloster mit Werden an der Ruhr gegründet. Der Abt von St. Ludgerus war gleichzeitig auch Abt von Werden. Diese Verbindung beider Klöster dauerte bis zur Säkularisation im Jahre 1803 an.

 

- Dorfkirche Flechtorf, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Flechtorf, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen
Kirchtwete 2
38165 Lehre
Deutschland

Flechtorf stand viele Jahre unter dem Einfluss der Burg Kampen, von der noch einige Gebäude auf der Schunterinsel stehen. Am rechten Ufer der Schunter liegt der Kern des alten Dorfes mit seiner Kirche, von der der romanische Turm noch erhalten ist. Unten mit rechteckigem, zum Schiff quer liegendem Grundriss, verjüngt er sich nach oben zu quadratischem Querschnitt. Eine zwiebelartige Haube mit einer Laterne wurde ihm im 17. Jahrhundert aufgesetzt. Das Schiff wurde um 1800 in klassizistischem Stil neu erbaut und beeindruckt durch die umlaufenden Emporen und den Kanzelaltar.

 

- St. Cosmas & Damian Engelnstedt, Salzgitter, Niedersachsen

Logo: St. Cosmas & Damian Engelnstedt, Salzgitter, Niedersachsen
Lebenstedter Str. 3
38268 Broistedt Lengede
Deutschland

Hinter hoch gewachsenen Bäumen entdeckt der Besucher die recht stattliche Kirche auf einem Rasenplatz, der einstmals als Friedhof diente. 1295 wurde festgestellt, dass die Grafen von Woldenberg das Patronat über die Kirche hatten, vermutlich ihre älteste schriftliche Erwähnung. Dass sie in romanischer Zeit erbaut wurde, geht unter anderem aus der Inventarisation von 1881 hervor, in der ein vermauertes romanisches Portal mit rundbogigem Tympanon an der Nordwand des Schiffs erwähnt wird. Der eindrucksvolle barocke Kanzelaltar und die auf Säulchen mit goldenen korinthischen Kapitellen ruhenden Emporen – ganz in Weiß wie die Kirchenbänke - lohnen einen Blick ins Innere.

 

- Johannis der Täufer-Kirche Drakenburg

Logo: Johannis der Täufer-Kirche Drakenburg
Kirchstraße 14
31623 Drakenburg

Die erste urkundliche Nachricht über Drakenburg stammt aus dem Jahre 1025. Über das Alter der Kirche gibt es keine zuverlässige Zahl. Der Chorraum ist der älteste Teil der etwa um 1250 erbauten Kirche.

 

- Zum heiligen Leiden Christi, Stöckheim, Braunschweig, Niedersachsen

Logo: Zum heiligen Leiden Christi, Stöckheim, Braunschweig, Niedersachsen
Kirchenbrink 3d
38124 Braunschweig
Deutschland

Der Ort Stöckheim wurde 1007 erstmalig urkundlich erwähnt, wird aber wohl mindestens seit der Karolingerzeit bestehen. Die am Okerufer und unweit einer alten Handelsstraße gelegene Kirche könnte früher auch von Schiffern und Kaufleuten besucht worden sein. Der Turm mit rundbogigen Schallöffnungen und Teilungssäulen als ältester Teil der Kirche ist um 1200 entstanden, das Schiff wurde später vergrößert. Auch hat man Fundamente einer Vorgängerkirche gefunden.

 
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