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- Marktkirche St. Cosmas und Damian Goslar, Niedersachsen

Logo: Marktkirche St. Cosmas und Damian Goslar, Niedersachsen
Kaiserbleek 5
38640 Goslar
Deutschland

Nur wenige Schritte südwestlich vom Marktplatz steht die eindrucksvolle Marktkirche mit ihren beiden hohen Türmen. Anders als bei fast allen mittelalterlichen Kirchen steht ihre Achse nicht in Ost-Westrichtung, sondern in Nordost-Südwestrichtung. Städtebauliche Gegebenheiten dieser viel älteren Stadt am Nordrand des Harzes mögen die Gründe dafür sein. Als romanische, kreuzförmige Pfeilerbasilika erbaut wurde sie in gotischer Zeit eingewölbt und zu einem fünfschiffigen Bau mit gotischem Chor erweitert. Das mehrfach durch Brände zerstörte Westwerk hat seine romanische Substanz im unteren Teil erhalten und wurde im oberen Teil mit den Türmen wohl teilweise nach dem alten Vorbild wieder hergestellt. Sehenswert sind unter anderem Glasfenster mit Szenen aus dem Leben von Cosmas und Damian aus dem 13. Jahrhundert, die im Inneren ausgestellt sind.

 

- St. Johannes, Denstorf, Landkreis Peine

Logo: St. Johannes, Denstorf, Landkreis Peine
St.-Johannes-Str. 7
38159 Vechelde
Deutschland

In romanischer Zeit als Archidiakonatskirche erbaut, stellt sie sich heute noch weitgehend in ihrer ursprünglichen Form dar. Doch wurden Fenster, Eingänge, Dächer und die Turmhaube in späterer Zeit verändert. Sehenswerte Schmuckstücke zeigen sich im Innenraum mit einem 1,20 m hohen, spätgotischen Holzkreuz, einer barocken Kanzelaltarwand und einer Orgel aus der gleichen Zeit. Regelmäßige Kirchenkonzerte haben sich als ein Magnet für Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung erwiesen.

 

- Dorfkirche Stiddien, Braunschweig, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Stiddien, Braunschweig, Niedersachsen
Geiteldestraße 39
38122 Braunschweig
Deutschland

Nur durch ihren Dachreiter tritt die unscheinbare Kirche in dem 260-Einwohner Dorf dem Passanten als solche in Erscheinung. Ihre Erwähnung 1220 im Steterburger Güterverzeichnis weist ihr Entstehen in romanischer Zeit aus. Heute zeigt sie sich in der Gestalt nach einer Erweiterung aus dem Jahre 1715. Die neuen Fenster mit Korbbögen und der für diese kleine Kirche erstaunlich schmucke Kanzelaltar stehen in der Tradition Hermann Korbs, des wegweisenden Barockbaumeisters dieser Gegend.

 

- St. Andreas-Kirche

Logo: St. Andreas-Kirche
Im Alten Lande 32
27339 Riede

Fresken aus dem 14. Jahrhundert, die eine beeindruckende Szenerie von Himmel und Hölle, die Paradiesgeschichte und Jesu den Erlöser abbilden, verblüffen jeden Besucher. Der Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, Kruzifix und die farbenprächtige Kanzel von 1647 sind ebenfalls Besonderheiten der St. Andreas-Kirche in Riede. Die ältesten Teile dieser Kirche stammen aus dem 13. Jahrhundert, also aus der Zeit der Romanik.

 

- Apostelkirche Groß Stöckheim, Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Apostelkirche Groß Stöckheim, Wolfenbüttel, Niedersachsen
Leiferder Weg 5
38304 Wolfenbüttel
Deutschland

Die nicht gerade kleine Kirche romanischen Ursprungs hatte als Archidiakonatskirche im Mittelalter überregionale Bedeutung. Sie war nicht allein für die Taufen der Bewohner des Ortes und der umliegenden Dörfer zuständig, auch das „Sendgericht“ wurde zweimal jährlich in ihr abgehalten. In der Vergangenheit mehrmals schwer beschädigt und wieder hergerichtet haben sich Kirchenschiff und Chor über die Jahrhunderte erhalten. Allein der Turm ist Ende des 19. Jahrhunderts in neuer Gestalt errichtet worden. Bemerkenswert sind der mittelalterliche Altar und die erst 1963 freigelegten Apostelfiguren an den Chorwänden.

 

- St. Gangolf Kirche

Logo: St. Gangolf Kirche
Kirchplatz 136
31613 Wietzen

Die um 1150 aus mächtigen Quadern errichtete St.-Gangolf-Kirche in Wietzen vermittelt noch heute das Flair der mittelalterlichen Wehrkirche, die sie einst war: Die Mauern im niedrigen, aber wuchtigen Turm sind zwei Meter dick, die kleinen Fenster waren ideal, um aus ihnen heraus Angreifer abzuwehren.

 

- St. Urban, Wierthe, Landkreis Peine, Niedersachsen

Logo: St. Urban, Wierthe, Landkreis Peine, Niedersachsen
Schaperstraße
38159 Vechelde GT Wierthe
Deutschland

Der Ort Wierthe wurde 1178 erstmalig urkundlich erwähnt, ist aber wohl sehr viel älter. Die Kirche wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut. Das unverputzte graue Bruchsteinmauerwerk und die grauen Dächer lassen das romanisch gegliederte Bauwerk in einer sympathischen Ursprünglichkeit erscheinen. Die weißen Fensterrahmungen und die taubenblaue Tür aus späterer Zeit setzen aparte Farbakzente.

 

- Dorfkirche Bruchmachtersen, Salzgitter, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Bruchmachtersen, Salzgitter, Niedersachsen
Museumstr. 9
38229 Salzgitter-Salder
Deutschland

Ein Fremder ist sich oft nicht bewusst, dass zur Industriestadt Salzgitter viele Dörfer mit einer langen Geschichte gehören, wie zum Beispiel Bruchmachtersen. Auch wenn sich der Turm seit 1829 nicht mehr über das Kirchendach erhebt und man die Glocke nun aus einem Dachreiter hört, ist die Kirche doch ein respektabler, altehrwürdiger Bau aus romanischer Zeit. Sie hat einen schön gewölbten Chor und manche Spuren ihrer langen Baugeschichte lassen sich noch im Bruchsteinmauerwerk ablesen.

 

- St. Michael, Cremlingen, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: St. Michael, Cremlingen, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Tiefe Straße
38162 Cremlingen
Deutschland

Von der Cremlinger Durchgangsstraße her erstreckt sich nach Süden eine Baum bestandene Grünfläche mit der mächtigen Kirche im Hintergrund. Die rundbogigen Doppelschallöffungen des Turms zeigen romanischen Ursprung und seine Laterne barocke Ergänzung an. Das Langhaus, eine gotische Vergrößerung der Kirche, gliedert sich im Innern in ein flach gedecktes Schiff und einen kreuzrippengewölbten Chor, der sich mit gotischer Ausmalung präsentiert. Ein arg beschädigtes Kreuzigungsrelief an der inneren Nordwand wurde 1978 von der äußeren Ostwand dorthin umgesetzt.

 

- Klosterkirche St. Georg und Maria, Lippoldsberg, Hessen

Logo: Klosterkirche St. Georg und Maria, Lippoldsberg, Hessen
Schäferhof 19
37194 Wahlsburg-Lippoldsberg
Deutschland

Die Klosterkirche in Lippoldsberg an der Weser gehört zu den bedeutendsten romanischen Kirchenbauten. Abgesehen von einem fehlenden und dem mit einer barocken Haube versehenen Turm hat sie sich fast unverändert erhalten. Die reinen geometrischen Formen und die Proportionen der äußeren Gestalt und des Innenraums beeindrucken. Die „Lippoldsberger Konsolen“ der Gurtbögen im Gewölbe haben für zahlreiche andere Kirchenbauten Schule gemacht. Die Größe des Innenraums erfährt man erst richtig, wenn man durch das Westportal die gedrungene Nonnenkrypta mit 24 Säulen, Pfeilern und Wandpfeilern durchschritten hat.

 
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