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- Corvey, ehemalige Abteikirche St. Stephanus und Vitus, Nordrhein-Westfalen

Logo: Corvey, ehemalige Abteikirche St. Stephanus und Vitus, Nordrhein-Westfalen
Marktstraße 21
37671 Höxter
Deutschland

Das Benediktinerkloster Corvey wurde bereits zu Zeiten Karls des Großen als Vorposten im Stammesgebiet der Sachsen gegründet. Aus karolingischer Zeit sind wesentliche Teile des zweitürmigen Westwerks erhalten. Seine oberen Teile entstanden in der Romanik. Die Basilika aus der Gründungszeit wurde im 17. Jahrhundert abgetragen und durch einen Neubau mit reicher barocker Ausstattung ersetzt. Das Westwerk mit seinem repräsentativen Innenraum wird als eine Gastkirche für Königsbesuche angesehen. Vergleiche mit der Palastkirche in Aachen, der Abteikirche von Centula in der Picardie oder der Kathedrale von Reims aus dem 9. Jahrhundert bieten sich an.

 

- St. Paul, Wormsdorf, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt

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Wormsdorfer Str.
39365 Ummendorf

Die schön gelegene evangelische Pfarrkirche ist ein sorgfältig gearbeiteter Sandsteinquaderbau des späten 12. Jahrhunderts, der aus einem westlichen Turmriegel und einen nach Osten gerichteten gleich breiten Saal besteht

 

- St. Andreas Gadenstedt, Landkreis Peine, Niedersachsen

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Kirchgang 1
31246 Lahstedt
Deutschland

Der mächtige Glockenturm mit seinen durch Säulen geteilten, rundbogigen Schallöffnungen weist auf die Romanik als Epoche der Erbauung der Kirche hin. Spätere Erweiterungen des Kirchenschiffs nach Osten, Norden und in die Höhe verleihen der Kirche ihre heutigen eindrucksvollen Ausmaße. Der Innenraum gewährt Platz für Emporen in zwei Etagen an der Westwand. Die untere setzt sich an der Nordwand fort und zeigt an ihrer Brüstung farbige Darstellungen aus dem Leben Jesu. Durch die Erweiterung nach Norden stellt sich die Kirche in zwei Schiffen dar, getrennt durch zwei schlanke Holzsäulen.

 

- Sankt Georg in Arneburg, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

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Kirchplatz 2
39596 Arneburg
Deutschland

Im 10. Jahrhundert entstand hier eine Burg als Bollwerk gegen die Slawen östlich der Elbe. Bald darauf wurde am Steilufer der Elbe auch ein Kloster gegründet. Auf den Grundmauern der Vorgängerkirche hat man zu Beginn des 12. Jahrhunderts die heutige Kirche mit seinem massigen Westwerk und dem Querhaus errichtet. Kreuzbogenfriese und Rundbogenportale weisen auf die Epoche ihrer Erbauung, der Romanik, hin. Im Innern fällt auf, das der Chor von der Längsachse des Schiffs leicht nach Süden abknickt, eine Besonderheit, für die eine schlüssige Erklärung noch nicht gefunden wurde. Durch die zwei schlichten großen Rundbögen gesehen wirkt der schlanke Barockaltar als eine belebende Zutat – wenn auch aus einer anderen Stilepoche.

 

- Dorfkirche Hordorf, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Hordorf, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Bäckerstraße
38162 Hordorf
Deutschland

Eine Stiftungsurkunde vom 14. Januar 1299 bestätigt die Gründung der der hl. Maria geweihten Kirche durch den Halberstädter Bischof Herman. Wohl noch ältere, romanische Kapitelle aus dem 12. Jahrhundert haben sich in der Kirche erhalten. Auch die Struktur des Kirchenbaus aus rechteckigem Turm, Schiff und Chor steht in der Tradition anderer romanischer Dorfkirchen im Braunschweiger Land.

 

- Dorfkirche Ohrum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Ohrum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Harzburger Str. 13
38304 Wolfenbüttel
Deutschland

Ohrum ist bekannt für eine alte Okerfurt, über die schon ein vorfränkischer Handelsweg vom Rhein zur Elbe führte. Pippin und Karl der Große hatten sich hier bereits aufgehalten. Die Kirche wurde 1022 erstmalig in der Gründungsurkunde des Michaelisklosters zu Hildesheim erwähnt. Auch wenn die Furt heute nicht mehr erkennbar ist, so liegt die Kirche doch in der Flucht der vermuteten Trasse des alten „Ohrumer Deiwegs“. An den romanischen Turm wurde später ein neues Kirchenschiff angebaut. Ein schöner, barocker Kanzelaltar verleiht dem Innenraum einen besonderen Glanz.

 

- Klosterkirche Clus St. Maria und St. Georg, Bad Gandersheim, Niedersachsen

Logo: Klosterkirche Clus St. Maria und St. Georg, Bad Gandersheim, Niedersachsen
Stiftsfreiheit 1
37581 Bad Gandersheim
Deutschland

Nur wenige Kilometer nördlich von Bad Gandersheim liegt Clus, ein kleiner Ort, in dem man nach kurzem Suchen den Turm der Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters auf einem Ponygestüt entdeckt. Der romanische Charakter der dreischiffigen Basilika mit Querschiff hat sich sehr schön erhalten. Die Eingangshalle mit Tonnengewölbe öffnet sich hinter einem großen Rundbogen. Der Innenraum beeindruckt durch die Arkaden mit einfachem Stützenwechsel, die kleinen Rundbogenfenster im südlichen Seitenschiff und im Obergaden sowie durch einen gotischen Schnitzaltar.

 

- St. Sigismund-Kirche

Logo: St. Sigismund-Kirche
Kirchweg 27
27299 Langwedel-Daverden

In ihrem ältesten Teil, dem Chor, dürfte die Daverdener Kirche noch vor 1222 gebaut worden sein. Das Kirchenschiff datiert man auf das späte Mittelalter, während die Anbauten um 1899/1901 entstanden sind. Der Daverdener Kirchhof mit den uralten Grabsteinen war schon in heidnischer Zeit eine Begräbnisstätte, wie ein Urnenfund im Jahr 1931 beim Ausheben eines Grabes zeigte.

 

- St. Brictius Linden, Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: St. Brictius Linden, Wolfenbüttel, Niedersachsen
Wendessener Str. 36
38300 Wolfenbüttel
Deutschland

Umstellt von hohen Kastanien und einer Robinie behauptet sich die schmucke romanische Kirche mit ihrem soliden rechteckigen Turm. Braunrote Sandsteineinfassungen von Portal und Fenstern - wohl aus dem 19. Jahrhundert - beleben die weiß getünchten Mauern. Das an der Nordseite angebaute Gemeindezentrum versucht sich an einer Symbiose von Mittelalter und Moderne. Der klassizistische Kanzelaltar zeigt ein Gemälde der biblischen Szene, wo Jesus auf dem See Genesareth stehend dem zweifelnd sinkenden Petrus die Hand reicht.

 

- Dorfkirche Sauingen, Salzgitter, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Sauingen, Salzgitter, Niedersachsen
An der Kirche 4
38239 Salzgitter (Sauingen)
Deutschland

In dem kleinen, wenig bekannten Dorf, abseits großer Durchgangsstraßen, steht eine Kirche mit erstaunlichen Spuren großer romanischer Baukunst. An den Turmmauern fallen große, rechteckige und zurückgesetzte Flächen auf. Als vermauerte Fenster sind sie zu groß, doch bei näherem Betrachten zeigen sie oben Reste von Rundbogenfriesen und an den Seiten Rundstabprofile. Als eine Art Blendfenster zeigen sie Wandverzierungen, wie sie sonst nur an großen romanischen Kirchen zu finden sind. Schiff und Chor mit Spuren gotischer Fenster haben Vorgängerbauten später ersetzt.

 
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