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- Dorfkirche Warle, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Warle, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Voigtsdahlumer Str. 1
38170 Dahlum
Deutschland

Warle liegt südlich des alten Deiwegs von Ohrum nach Schöningen. Noch heute folgt die Straße nach Klein-Dahlum seiner Spur. Die wohl älteste Erwähnung des Dorfes von 1270 dokumentiert, dass dort 11 Hufen Land dem Braunschweiger Blasiusstift gehörten. Die romanische Kirche ist sicher noch einige Jahre älter. Man findet sie unter hohen Bäumen am Nordwestrand des Dorfes. Auch nach den baulichen Veränderungen der vergangenen Jahrhunderte finden sich am Mauerwerk noch Spuren alter Fenster und Portale aus romanischer Zeit. Ein Kanzelaltar, Emporen an drei Seiten mit einer Orgel und ein kreisrundes, farbiges Fenster mit der Darstellung des Opferlamms bestimmen den Innenraum.

 

- Dorfkirche in Beienrode (Lehre), Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche in Beienrode (Lehre), Landkreis Helmstedt, Niedersachsen
Kirchtwete 2
38165 Lehre
Deutschland

Nicht in der Mitte des Dorfes, erst am Ortsausgang in Richtung Hattorf tritt die Kirche in Erscheinung. Einem romanischen Turm schließt sich nach Osten das von einem neuromanischen Querhaus durchkreuzte alte Kirchenschiff an. Die Apsis mit dem Altar steht im Norden, der Eingang liegt im Süden des Neubaus. Eine Eichenholzempore von 1592 mit farbigen Frauengestalten als Darstellung der sieben Tugenden ebenso wie die zwei großen Rundbögen an der inneren Turmwand fügen sich harmonisch in den umgestalteten Innenraum.

 

- Michaeliskirche Hildesheim

Logo: Michaeliskirche Hildesheim
Kotlenga
31134 Hildesheim

Seit 1985 ist St. Michael zu Hildesheim auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet.

St. Michael, 1010 bis 1022 von Bischof Bernward von Hildesheim erbaut, ist ein Schlüsselwerk der mittelalterlichen Kunst. Der Grundriss der doppelchörigen Basilika ist durch strenge Symmetrie gekennzeichnet: Zwei Chören, einem im Osten und einem im Westen, ist je ein weit über die Seitenschiffe hinaus vorspringendes Querhaus vorgeschaltet; an ihren Giebelseiten erheben sich beiderseits schlanke Rundtürme, die mit den gedrungenen Vierungstürmen kontrastieren. Im Langhaus wechseln vier Eckpfeiler mit paarweise gekoppelten, würfelkapitelletragenden Rundstützen ab. Dieser einem bis dahin unbekannten Rhythmus folgende, den Aufriss des Mittelschiffs bestimmende Stützenwechsel war eine der erfolgreichsten Erfindungen der ottonischen und romanischen Kunst.

 

- Dorfkirche Ohrum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Ohrum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Harzburger Str. 13
38304 Wolfenbüttel
Deutschland

Ohrum ist bekannt für eine alte Okerfurt, über die schon ein vorfränkischer Handelsweg vom Rhein zur Elbe führte. Pippin und Karl der Große hatten sich hier bereits aufgehalten. Die Kirche wurde 1022 erstmalig in der Gründungsurkunde des Michaelisklosters zu Hildesheim erwähnt. Auch wenn die Furt heute nicht mehr erkennbar ist, so liegt die Kirche doch in der Flucht der vermuteten Trasse des alten „Ohrumer Deiwegs“. An den romanischen Turm wurde später ein neues Kirchenschiff angebaut. Ein schöner, barocker Kanzelaltar verleiht dem Innenraum einen besonderen Glanz.

 

- Dorfkirche Hemkenrode, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Hemkenrode, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
An der Oberburg 14
38162 Cremlingen
Deutschland

Die romanische, später gotisch umgebaute Kirche erhebt sich auf einem Hügel als respektabler Dorfmittelpunkt. Der rechteckige, zum Schiff quer stehende Turm mit Satteldach und barocker Laterne demonstriert, auch mit seiner doppelten, rundbogigen Schallöffnung an der Südseite, seine romanische Herkunft. In der großen gotischen Vorhalle an der Nordseite entdeckt man in einem als Mini-Sakristei dienendem Nebenraum einen alten, zugemauerten Eingang mit Rundbogen.

 

- Johannis der Täufer-Kirche Drakenburg

Logo: Johannis der Täufer-Kirche Drakenburg
Kirchstraße 14
31623 Drakenburg

Die erste urkundliche Nachricht über Drakenburg stammt aus dem Jahre 1025. Über das Alter der Kirche gibt es keine zuverlässige Zahl. Der Chorraum ist der älteste Teil der etwa um 1250 erbauten Kirche.

 

- Dorfkirche Volzum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Volzum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Braunschweiger Straße 14
38302 Wolfenbüttel
Deutschland

Das abseits der Durchgangsstraßen gelegene kleine Dorf Volzum wurde 1153 erstmals schriftlich erwähnt und stand zeitweise unter dem Patronat der Deutschordenskommende Luklum. An der respektablen Kirche hat sich an der Nordwand noch ein kleines Rundbogenfenster aus romanischer Zeit erhalten. Außer einer Erweiterung des Chorbereichs in der Gotik hat sie mit ihrem wehrhaften, rechteckigen Turm ihre ursprüngliche Gestalt weitgehend erhalten.

 

- St. Patrokli zu Soest, Nordrhein-Westfalen

Logo: St. Patrokli zu Soest, Nordrhein-Westfalen
Propst-Nübel-Str. 2
59494 Soest
Deutschland

Bereits im 8. Jahrhundert war Soest eine bedeutende Siedlung am Hellweg mit der ersten Kirche St. Petri. Mit der Gründung eines Kollegiatsstifts im 10. Jahrhunderts entstand die Kirche St. Patrokli, die heute die bedeutendste romanische Kirche Westfalens ist. Schon ihr mächtiger quadratischer Turm mit seinem ausladenden Unterbau kündigt ein Bauwerk besonderer Wucht und Größe an. Änderungen späterer Epochen beeinträchtigen nur kaum den Gesamteindruck einer echten romanischen Basilika.

 

- St. Clemenskirche Marklohe

Logo: St. Clemenskirche Marklohe
Hoyaer Straße 58
31608 Marklohe

Die weithin bekannte Chorausmalung lockt zu einer kleinen Entdeckungsreise. Zu finden ist nicht nur rein religiöse Programmatik.

 

- St. Brictius Linden, Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: St. Brictius Linden, Wolfenbüttel, Niedersachsen
Wendessener Str. 36
38300 Wolfenbüttel
Deutschland

Umstellt von hohen Kastanien und einer Robinie behauptet sich die schmucke romanische Kirche mit ihrem soliden rechteckigen Turm. Braunrote Sandsteineinfassungen von Portal und Fenstern - wohl aus dem 19. Jahrhundert - beleben die weiß getünchten Mauern. Das an der Nordseite angebaute Gemeindezentrum versucht sich an einer Symbiose von Mittelalter und Moderne. Der klassizistische Kanzelaltar zeigt ein Gemälde der biblischen Szene, wo Jesus auf dem See Genesareth stehend dem zweifelnd sinkenden Petrus die Hand reicht.

 
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