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- St. Severin zu Keitum auf Sylt, Schleswig-Holstein

Logo: St. Severin zu Keitum auf Sylt, Schleswig-Holstein
Pröstwai 20
25980 Sylt/Keitum
Deutschland

Dass die Urlaubsinsel Sylt auch romanische Baukunst zu bieten hat, erschließt sich erst auf den zweiten Blick. St. Severin in Keitum ist eine der zwei übrig gebliebenen romanischen Kirchen der Insel. Gestaffelt in Turm, Schiff, Chor und Apsis hat sie ihre mittelalterliche Struktur sehr schön erhalten. Ihre Größe, der Bauschmuck und die Ausstattung gehen über das hinaus, was man von einer Dorfkirche an anderen Orten gewohnt ist. Bemerkenswert sind vor allem die Friese an den Außenmauern, der gotische Schnitzaltar, der romanische Taufstein und das Untergeschoss des Turms, das früher als Gefängnis gedient hatte.

 

- St. Marien, Schöppenstedt-Küblingen, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: St. Marien, Schöppenstedt-Küblingen, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
An der Kirche 1
38170 Schöppenstedt
Deutschland

Frühere Wallfahrtskirchen sind im überwiegend protestantischen Braunschweiger Land fast in Vergessenheit geraten. Im Schöppenstedter Ortsteil Küblingen findet man eine merkwürdig verwinkelte Kirche, die aus einer romanischen Dorfkirche und einer benachbarten gotischen Wallfahrtskapelle zusammengewachsen ist. Es waren eine Marienerscheinung und Wundertaten, die im Mittelalter zahlreiche Pilger hierher führten. Eine Marienfigur mit dem Jesuskind, eine Kopie des alten Gnadenbilds, die in einer Nische außen an der Ostwand des Chors steht, erinnert noch heute an eine bewegte Vergangenheit.

 

- Sankt Georg in Arneburg, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

Logo: Sankt Georg in Arneburg, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt
Kirchplatz 2
39596 Arneburg
Deutschland

Im 10. Jahrhundert entstand hier eine Burg als Bollwerk gegen die Slawen östlich der Elbe. Bald darauf wurde am Steilufer der Elbe auch ein Kloster gegründet. Auf den Grundmauern der Vorgängerkirche hat man zu Beginn des 12. Jahrhunderts die heutige Kirche mit seinem massigen Westwerk und dem Querhaus errichtet. Kreuzbogenfriese und Rundbogenportale weisen auf die Epoche ihrer Erbauung, der Romanik, hin. Im Innern fällt auf, das der Chor von der Längsachse des Schiffs leicht nach Süden abknickt, eine Besonderheit, für die eine schlüssige Erklärung noch nicht gefunden wurde. Durch die zwei schlichten großen Rundbögen gesehen wirkt der schlanke Barockaltar als eine belebende Zutat – wenn auch aus einer anderen Stilepoche.

 

- Stiftskirche Bad Gandersheim, Niedersachsen

Logo: Stiftskirche Bad Gandersheim, Niedersachsen
Stiftsfreiheit 1
37581 Bad Gandersheim
Deutschland

Zu den ältesten romanischen Kirchen in Deutschland gehört die Kirche des Kanonissenstifts in Bad Gandersheim. Ihre Baugeschichte reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück. Durch ihren Gründer Liudolf war sie in der Folgezeit mit den Königen und Kaisern der Liudolfinger eng verbunden. Die dreischiffige Basilika ist auch heute noch in ihrer wesentlich romanischen Struktur erhalten.

 

- Kirche Binnen

Logo: Kirche Binnen
Hauptstraße 33
31619 Binnen

Kleine Backstein-Kirche mit einer mehr als 800 Jahre alten Eibe im Garten.

 

- St. Thomas, Volkmarode, Braunschweig, Niedersachsen

Logo: St. Thomas, Volkmarode, Braunschweig, Niedersachsen
Alte Dorfstr. 2
38104 Braunschweig
Deutschland

Der alte Handelsweg, früher Heerstraße und heute Bundesstraße 248, führt schon seit Jahrhunderten um das auf einer Anhöhe gelegene Dorf herum. Am Feuerteich zweigt eine Straße zum alten Dorfkern ab, dessen Mitte von einer beachtlichen Kirche aus dem 12. oder 13. Jahrhundert dominiert wird. Nach der Chronik eines früheren Dorflehrers soll hier bereits um 800 eine Kapelle und eine Kirchenschule von den Fuldaer Mönchen erbaut worden sein. Als Sitz des ehemaligen Dienstmannengeschlechts „de Volkmerroth“ wurde Volkmarode 1154 erstmalig urkundlich erwähnt.

 

- Klosterkirche, Groß Ammensleben, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt

Logo: Klosterkirche, Groß Ammensleben, Landkreis Börde,  Sachsen-Anhalt
Kirchplatz 9
39326 Gr. Ammensleben

Das 1120 gegründete Augustiner-Chorherrenstift wurde 1129 in ein Benediktinerkloster umgewandelt und Bischof Norbert von Magdeburg übertragen. Die Kirche, nach Hirsauer Vorbild errichtet, wurde 1135 geweiht

 

- Päpstliche Basilika St. Godehard, Hildesheim, Niedersachsen

Logo: Päpstliche Basilika St. Godehard, Hildesheim, Niedersachsen
Lappenberg 21
31134 Hildesheim
Deutschland

Im Jahre 1133 legte Bischof Bernhard den Grundstein für die großartige Benediktiner-Klosterkirche. Auch wenn die ehemaligen Klostergebäude nur noch in Teilen erhalten sind, die Kirche wurde in ihrer ursprünglichen Gestalt über die Jahrhunderte bewahrt, erneuert und gesichert. Die dreischiffige Basilika mit zwei Westtürmen und einem Querhaus im Osten ist besonders durch ihre zwei Chöre mit ihren Apsiden, den Vierungsturm und den Chorumgang mit drei radialen Kapellen im Osten gekennzeichnet. Monumentale Ausmalungen aus dem 19. Jahrhundert haben sich im Ostchor und in der Vierung erhalten.

 

- Dom St. Peter Worms, Rheinland-Pfalz

Logo: Dom St. Peter Worms, Rheinland-Pfalz
Lutherring 9
67547 Worms
Deutschland

Ebenso geschichsträchtig wie Worms als Ort der Römer, der Burgunder, der Nibelungen oder der deutschen Kaiser ist auch der Hügel auf dem der heutige Dom steht. Nachdem er Platz für ein römisches Forum, eine merowingische Basilika und den Dom Bischof Burchards vom Anfang des 11. Jahrhunderts bot, wurde unter König Lothar II. von Süpplingenburg und Bischof Buggo II. der heutige hoch- und spätromanische Dom von 1120 bis 1181 erbaut. Er gehört zu den größten und eindrucksvollsten romanischen Kirchen überhaupt.

 

- Dorfkirche Altmersleben (Kalbe), Landkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt

Logo: Dorfkirche Altmersleben (Kalbe), Landkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt
Stege 6
39624 Kalbe
Deutschland

Die halbkreisrunde Apsis und einige kleine rundbogige Fenster weisen auf die Erbauung der Kirche in Zeiten der Romanik hin. Auch die Ausmalung in der Apsis mit Christus als Pantokrator, den vier Evangelisten und acht Aposteln stammen wohl aus dieser Zeit. Wie in der Altmark oft anzutreffen ist das Bruchsteinmauerwerk aus Findlingen in Lagen gleicher Höhe aufgeschichtet. Abseits der offiziellen Straße der Romanik lohnt sich durchaus ein kleiner Umweg zu dieser Kirche.

 
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