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- St. Michael, Cremlingen, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: St. Michael, Cremlingen, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Tiefe Straße
38162 Cremlingen
Deutschland

Von der Cremlinger Durchgangsstraße her erstreckt sich nach Süden eine Baum bestandene Grünfläche mit der mächtigen Kirche im Hintergrund. Die rundbogigen Doppelschallöffungen des Turms zeigen romanischen Ursprung und seine Laterne barocke Ergänzung an. Das Langhaus, eine gotische Vergrößerung der Kirche, gliedert sich im Innern in ein flach gedecktes Schiff und einen kreuzrippengewölbten Chor, der sich mit gotischer Ausmalung präsentiert. Ein arg beschädigtes Kreuzigungsrelief an der inneren Nordwand wurde 1978 von der äußeren Ostwand dorthin umgesetzt.

 

- Zum heiligen Leiden Christi, Stöckheim, Braunschweig, Niedersachsen

Logo: Zum heiligen Leiden Christi, Stöckheim, Braunschweig, Niedersachsen
Kirchenbrink 3d
38124 Braunschweig
Deutschland

Der Ort Stöckheim wurde 1007 erstmalig urkundlich erwähnt, wird aber wohl mindestens seit der Karolingerzeit bestehen. Die am Okerufer und unweit einer alten Handelsstraße gelegene Kirche könnte früher auch von Schiffern und Kaufleuten besucht worden sein. Der Turm mit rundbogigen Schallöffnungen und Teilungssäulen als ältester Teil der Kirche ist um 1200 entstanden, das Schiff wurde später vergrößert. Auch hat man Fundamente einer Vorgängerkirche gefunden.

 

- Dorfkirche Groß Denkte, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Groß Denkte, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Kirchstr. 7
38321 Groß Denkte
Deutschland

Schon auf der alten Heerstraße von Wolfenbüttel nach Hessen, der heutigen B 79, umfuhr man den Ort im Süden, ohne viel von seinen Bewohnern und Gebäuden wahrzunehmen. Nur die Kirche mit ihrem mächtigen Turm war (und ist) nicht zu übersehen, da sie, zwar auf einer Anhöhe, doch neben der Straße liegt. Aber erst 100 m weiter findet sich ein Weg, auf dem man einen Zugang zu ihr findet. Ein stattliches Langhaus mit einem nördlichen Anbau für die Herrschaftsprieche schließt an den quer stehenden rechteckigen Turm aus romanischer Zeit mit seiner nördlichen Vorhalle, dem ehemaligen Leichenhaus.

 

- St. AegidienKirche Rodewald

Logo: St. AegidienKirche Rodewald
Hauptstraße 55a
31637 Rodewald

Spätromanischer Backsteinbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.

 

- Schöppenstedt, St. Stephanus, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Schöppenstedt, St. Stephanus, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
An der Kirche 1
38170 Schöppenstedt
Deutschland

Im 12. Jahrhundert wurde die Kirche bereits in den für eine Dorfkirche erstaunlichen Ausmaßen erbaut. Als Archidiakonatskirche hatte sie im Mittelalter überregionale Bedeutung. Der Turm wurde seitdem wenig verändert. Ein mit Tier- und Dämonendarstellungen verzierter Pfeiler in seinem Untergeschoss ist weithin bekannt. Die schiefe Turmhaube ist mittlerweile zu einem Wahrzeichen Schöppenstedts geworden. Das Kirchenschiff wurde in barocker Zeit außen und innen umgestaltet und birgt seitdem eine sehenswerte Kanzelwand.

 

- St. Adrian, Heiligendorf, Wolfsburg, Niedersachsen

Logo: St. Adrian, Heiligendorf, Wolfsburg, Niedersachsen
Klöppelnstr. 15
38444 Wolfsburg-Heiligendorf
Deutschland

Die glockenförmige Turmhaube mit ihrer Laterne und der noch höher aufragenden achtseitigen Pyramide mit goldener Kugel, Wetterfahne und Kreuz weckt durchaus die Aufmerksamkeit des Besuchers. Auch wenn dieses Accessoir erst 1817 hinzugefügt wurde, die Kirche ist in romanischer Zeit entstanden und wurde 1197 erstmals urkundlich erwähnt. Eine dem zurückgesetzten Chor angeschlossene runde Apsis wurde erst um 1817 entfernt. Der barocke Altar, die Kanzel und die Emporen an Nord- und Westseite lohnen einen Blick in den Innenraum.

 

- St. Servatius, Quedlinburg, Sachsen-Anhalt

Logo: St. Servatius, Quedlinburg, Sachsen-Anhalt
Schloßberg 9
06484 Quedlinburg
Deutschland

Die Kirche gehört zu den bedeutendsten und größten romanischen Kirchen Sachsen-Anhalts. Für ein Frauenstift wurde sie im 11. Jahrhundert auf dem Burgberg erbaut. Durch Ausgrabungen sind drei Vorgängerbauten bis ins 10. Jahrhundert belegt. Als dreischiffige Basilika mit niedersächsischem Stützenwechsel, östlichem Querhaus und zwei Westtürmen stellt sie ein schönes Beispiel romanischer Baukunst dieser Gegend dar. Allein der Chor wurde später in gotischem Stil erneuert. Die Schatzkammer mit wertvollen historischen Objekten wie einer Seite der Quedlinburger Itala aus der Wende zum 5. Jahrhundert und die Krypta sind weitere Attraktionen.

 

- St. Walpurgis Helmstedt, Niedersachsen

Logo: St. Walpurgis Helmstedt, Niedersachsen
Walpurgisstr. 5a
38350 Helmstedt
Deutschland

Lange stand die Kirche der Schuster-Gilde im Schatten der Klosterkirche St. Ludgeri oder der Stadtkirche St. Stephani. Ihr romanischer Ursprung ist noch an einigen Details erkennbar, wie zum Beispiel an zugemauerten rundbogigen Eingängen am Schiff. Gotisch sind hingegen das Querhaus und der Chor und barock der Altaraufbau, die Kanzel und der Taufengel. Zwei gotische Schnitzaltäre im Querhaus, einer mit den beiden Patronen der Gilde, verdienen ebenfalls Beachtung.

 

- Dorfkirche Klein Dahlum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Klein Dahlum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Voigtsdahlumer Str.1
38170 Dahlum
Deutschland

Ein alter Handelsweg führte von Ohrum über Klein Dahlum nach Schöningen und von dort über Seehausen weiter nach Magdeburg. Die äußerlich eher unscheinbare Kirche in Klein Dahlum entstand in romanischer Zeit und wurde im 18. Jahrhundert erneuert und erweitert. Das Tonnengewölbe, der barocke Kanzelaltar und die Orgelempore präsentieren, auch in ihrer ausgewogenen Farbgebung, einen großartigen Innenraum.

 

- St. Marien Wechold

Logo: St. Marien Wechold
Wechold 93
27318 Hilgermissen

Zum ersten Mal wurde die Kirche im Jahre 1179 genannt. Das romanische Gewölbe wurde gegen 1870 abgerissen und als neugotischer Backsteinbau wieder aufgebaut, doch der romanische Westturm der Kirche ist bis heute erhalten.

 
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