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- Dorfkirche Altmersleben (Kalbe), Landkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt

Logo: Dorfkirche Altmersleben (Kalbe), Landkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt
Stege 6
39624 Kalbe
Deutschland

Die halbkreisrunde Apsis und einige kleine rundbogige Fenster weisen auf die Erbauung der Kirche in Zeiten der Romanik hin. Auch die Ausmalung in der Apsis mit Christus als Pantokrator, den vier Evangelisten und acht Aposteln stammen wohl aus dieser Zeit. Wie in der Altmark oft anzutreffen ist das Bruchsteinmauerwerk aus Findlingen in Lagen gleicher Höhe aufgeschichtet. Abseits der offiziellen Straße der Romanik lohnt sich durchaus ein kleiner Umweg zu dieser Kirche.

 

- Stiftskirche St. Marien und St. Nikolai in Jerichow, Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt

Logo: Stiftskirche St. Marien und St. Nikolai in Jerichow, Landkreis Jerichower Land, Sachsen-Anhalt
Lindenstr. 14
39319 Jerichow
Deutschland

Zu den bemerkenswerten Kirchen und Klosteranlangen der Romanik in Sachsen-Anhalt gehört die in Jerichow am Ostufer der Elbe. Frühe, meisterhafte Baukunst in Backstein zeigt sich unter anderem an der Ostfront mit den drei halbkreisrunden Apsiden und ihrem Bauschmuck sowie in der Krypta mit ihren reich verzierten Säulenkapitellen. Der Innenraum mit seinen Säulen- und Pfeilerarkaden gibt sich in Klarheit und Harmonie.

 

- St. Jürgen Salzdahlum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: St. Jürgen Salzdahlum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Braunschweiger Straße 14
38302 Wolfenbüttel
Deutschland

Salzdahlum ist bekannt geworden durch das von Hermann Korb um 1700 erbaute gigantische Holzschloss, das schon nach gut 100 Jahren wieder abgerissen wurde. Davon unbeeindruckt steht die steinerne Kirche seit romanischer Zeit noch heute. Sie wurde um das Querhaus und den Chor in gotischer Zeit ergänzt. Eine mit Figuren ausgestattete barocke Kanzelwand steht im Chor. Eine Kanzel, die zu gleicher Zeit entstand und Teil des ehemaligen Laienaltars war, steht am nordöstlichen Eckpfeiler der Vierung. Reste alter Wandmalereien sind noch zu sehen.

 

- St. Leonhard, Braunschweig, Niedersachsen

Logo: St. Leonhard, Braunschweig, Niedersachsen
Leonhardstraße 41
38100 Braunschweig
Deutschland

Vor den Toren des mittelalterlichen Braunschweigs gab es ein Leprosenspital, das später als Siechenhaus Menschen mit unheilbaren ansteckenden Krankheiten beherbergte. Um etwa 1190 wurde für sie und für die sie betreuenden Beginen-Schwestern und Benediktiner-Mönche eine Kapelle gebaut, die in ihren romanischen Formen weitgehend erhalten ist. An Nord-, Ost- und Südseite umgab sie früher ein Friedhof. Syphilis-Erkrankte durften als „Unreine“ die Kapelle nicht betreten, konnten aber durch zwei später in die Westwand gebrochene, heute geschlossene aber noch sichtbare „Schalllöcher“ von außen den Gottesdiensten folgen.

 

- Dorfkirche Burgdorf, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Burgdorf, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Hauptstraße 11
38272 Burgdorf
Deutschland

Die raumgreifende Kirche mit ihrer zopfigen Turmhaube und der aufgesetzten Laterne ist größtenteils romanischen Ursprungs. Umgeben von einer großen, Baum bestandenen Rasenfläche, dem ehemaligen Friedhof, stellt sie unstreitig den Mittelpunkt des Dorfes dar. Es lohnt sich ein Blick in den Innenraum mit der Kanzel aus dem 17. Jahrhundert, den Putten an den Wänden und der bebilderten Gutsprieche.

 

- St. Barbara, Wittmar, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: St. Barbara, Wittmar, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Forstweg 14
38329 Wittmar
Deutschland

Unauffällig steht der heute turmlose romanische Kirchenbau von Bäumen umgeben an der Südspitze Wittmars. Das Pfarrdorf wurde 1244 erstmalig erwähnt, ebenfalls Heinrich, der Pleban der Kirche. Der rechteckige Turm wurde 1902 wegen Baufälligkeit bis auf die Höhe des Schiffs abgetragen. Sein verbliebenes Untergeschoss dient heute als Eingangshalle und liegt mit dem Schiff unter einem lang gestreckten Satteldach. Ganz in weiß präsentiert sich der Innenraum mit Kanzelwand und Emporen an drei Wänden. Bemerkenswert sind ein Relief der Kreuzigungsgruppe über dem Eingang, eine gotische Vorhalle, der Ausguss einer Piscina, beide an der Nordwand, und ein Taufstein von 1656.

 

- Stiftskirche Bad Gandersheim, Niedersachsen

Logo: Stiftskirche Bad Gandersheim, Niedersachsen
Stiftsfreiheit 1
37581 Bad Gandersheim
Deutschland

Zu den ältesten romanischen Kirchen in Deutschland gehört die Kirche des Kanonissenstifts in Bad Gandersheim. Ihre Baugeschichte reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück. Durch ihren Gründer Liudolf war sie in der Folgezeit mit den Königen und Kaisern der Liudolfinger eng verbunden. Die dreischiffige Basilika ist auch heute noch in ihrer wesentlich romanischen Struktur erhalten.

 

- Klosterkirche Clus St. Maria und St. Georg, Bad Gandersheim, Niedersachsen

Logo: Klosterkirche Clus St. Maria und St. Georg, Bad Gandersheim, Niedersachsen
Stiftsfreiheit 1
37581 Bad Gandersheim
Deutschland

Nur wenige Kilometer nördlich von Bad Gandersheim liegt Clus, ein kleiner Ort, in dem man nach kurzem Suchen den Turm der Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters auf einem Ponygestüt entdeckt. Der romanische Charakter der dreischiffigen Basilika mit Querschiff hat sich sehr schön erhalten. Die Eingangshalle mit Tonnengewölbe öffnet sich hinter einem großen Rundbogen. Der Innenraum beeindruckt durch die Arkaden mit einfachem Stützenwechsel, die kleinen Rundbogenfenster im südlichen Seitenschiff und im Obergaden sowie durch einen gotischen Schnitzaltar.

 

- Dorfkirche Volzum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Volzum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Braunschweiger Straße 14
38302 Wolfenbüttel
Deutschland

Das abseits der Durchgangsstraßen gelegene kleine Dorf Volzum wurde 1153 erstmals schriftlich erwähnt und stand zeitweise unter dem Patronat der Deutschordenskommende Luklum. An der respektablen Kirche hat sich an der Nordwand noch ein kleines Rundbogenfenster aus romanischer Zeit erhalten. Außer einer Erweiterung des Chorbereichs in der Gotik hat sie mit ihrem wehrhaften, rechteckigen Turm ihre ursprüngliche Gestalt weitgehend erhalten.

 

- Kloster Bursfelde

Logo: Kloster Bursfelde
Klosterhof 7
34346 Hann. Muenden
Deutschland

Die Benediktinerabtei Bursfelde wurde im Jahr 1093 gegründet und hat seitdem eine wechselvolle Geschichte erlebt: Im 15. Jh. war sie Zentrum der klösterlichen Reformbewegung (Bursfelder Kongregation); 1542 führte die evangelisch gewordene Herzogin Elisabeth von Calenberg - Göttingen eine reformatorische Klostervisitation in Bursfelde durch. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 wurde das Kloster Bursfelde endgültig evangelisch. Bis 1672 lebte eine Mönchsgemeinschaft mit ihrem Abt in Bursfelde, später wurde das Kloster säkularisiert. Seit 1828 wird der Titel ,,Abt von Bursfelde" einem Professor der Ev. Theologischen Fakultät der Universität Göttingen verliehen. Gegenwärtig ist Prof. Dr. theol. Joachim Ringleben Abt von Bursfelde.

Das Kloster Bursfelde befindet sich im Eigentum des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds. Weitere Informationen zum Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds finden Sie auf deren Homepage unter www.klosterkammer.de

 
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