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- St. Walpurgis Helmstedt, Niedersachsen

Logo: St. Walpurgis Helmstedt, Niedersachsen
Walpurgisstr. 5a
38350 Helmstedt
Deutschland

Lange stand die Kirche der Schuster-Gilde im Schatten der Klosterkirche St. Ludgeri oder der Stadtkirche St. Stephani. Ihr romanischer Ursprung ist noch an einigen Details erkennbar, wie zum Beispiel an zugemauerten rundbogigen Eingängen am Schiff. Gotisch sind hingegen das Querhaus und der Chor und barock der Altaraufbau, die Kanzel und der Taufengel. Zwei gotische Schnitzaltäre im Querhaus, einer mit den beiden Patronen der Gilde, verdienen ebenfalls Beachtung.

 

- St. Pankratius, Hehlingen, Wolfsburg, Niedersachsen

Logo: St. Pankratius, Hehlingen, Wolfsburg, Niedersachsen
Katthagen 7
38446 Hehlingen
Deutschland

Als Patronatskirche des St. Pankratius-Klosters Hamersleben wurde die Hehlinger Kirche 1178 erstmalig urkundlich erwähnt. Im Jahre 2002 hat man ihr den Namen ihres Gründungsklosters verliehen. In der Gotik erweitert, haben sich aus romanischer Zeit noch der Turm und der westliche Teil des Langhauses erhalten. Der barocke Altaraufbau, die Kanzel mit gotischem Figurenschmuck, die West- und Nordempore mit großflächigen ovalen Bildern biblischer Themen, eine gotische Sakramentsnische und nicht zuletzt die rotbraunen Bankreichen bestimmen den unerwartet attraktiven Innenraum.

 

- St. Georg, Wobeck, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

Logo: St. Georg, Wobeck, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen
Gartenstraße 8
38364 Schöningen
Deutschland

An der Nordseite der Durchgangsstraße ist die Kirche mit ihrem massigen Turm nicht zu übersehen. Gegenüber liegt der ehemalige Klosterhof der Riddagshäuser Mönche, die hier bedeutenden Grundbesitz an sich brachten und denen zeitweise auch das Patronat
über die Kirche zustand. Die Kirche ist in ihrem Kern sicher romanisch. Ein breiter rundbogiger Eingang von der gotischen Vorhalle zum Schiff wird von zwei getreppten, bis zum Boden umlaufenden Rundstäben eingerahmt. Im Innern beeindrucken eine barocke Kanzelwand mit zum Teil lebensgroßen Figuren und ein Kreuzigungsgemälde von 1613 eines unbekannten Meisters mit den Initialen AGG.

 

- Dorfkirche Ohrum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen

Logo: Dorfkirche Ohrum, Landkreis Wolfenbüttel, Niedersachsen
Harzburger Str. 13
38304 Wolfenbüttel
Deutschland

Ohrum ist bekannt für eine alte Okerfurt, über die schon ein vorfränkischer Handelsweg vom Rhein zur Elbe führte. Pippin und Karl der Große hatten sich hier bereits aufgehalten. Die Kirche wurde 1022 erstmalig in der Gründungsurkunde des Michaelisklosters zu Hildesheim erwähnt. Auch wenn die Furt heute nicht mehr erkennbar ist, so liegt die Kirche doch in der Flucht der vermuteten Trasse des alten „Ohrumer Deiwegs“. An den romanischen Turm wurde später ein neues Kirchenschiff angebaut. Ein schöner, barocker Kanzelaltar verleiht dem Innenraum einen besonderen Glanz.

 

- Dom St. Maria in Hildesheim, Niedersachsen

Logo: Dom St. Maria in Hildesheim, Niedersachsen
Domhof 9
31134 Hildesheim
Deutschland

Hildesheim, an dem alten Handelsweg vom Rheinland nach Magdeburg gelegen, gehört zu den ältesten Bischofsstädten in Norddeutschland. Dem heutigen, 1061 eingeweihten Dom gingen zwei Vorgängerbauten voraus – der älteste entstand im Jahre 820. Nach schwerer Beschädigung im zweiten Weltkrieg wurden bei seinem Wiederaufbau alte romanische Strukturen wie der imposante Westriegel wiederhergestellt, nachdem diese früher nach dem damaligen Zeitgeschmack verändert worden waren.

 

- Michaeliskirche Hildesheim

Logo: Michaeliskirche Hildesheim
Kotlenga
31134 Hildesheim

Seit 1985 ist St. Michael zu Hildesheim auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet.

St. Michael, 1010 bis 1022 von Bischof Bernward von Hildesheim erbaut, ist ein Schlüsselwerk der mittelalterlichen Kunst. Der Grundriss der doppelchörigen Basilika ist durch strenge Symmetrie gekennzeichnet: Zwei Chören, einem im Osten und einem im Westen, ist je ein weit über die Seitenschiffe hinaus vorspringendes Querhaus vorgeschaltet; an ihren Giebelseiten erheben sich beiderseits schlanke Rundtürme, die mit den gedrungenen Vierungstürmen kontrastieren. Im Langhaus wechseln vier Eckpfeiler mit paarweise gekoppelten, würfelkapitelletragenden Rundstützen ab. Dieser einem bis dahin unbekannten Rhythmus folgende, den Aufriss des Mittelschiffs bestimmende Stützenwechsel war eine der erfolgreichsten Erfindungen der ottonischen und romanischen Kunst.

 

- Kaiserdom Königslutter, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

Logo: Kaiserdom Königslutter, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen
Am Markt 2
38154 Königslutter
Deutschland

Ein besonderes Kleinod romanischer Baukunst
Ganz gleich, von welcher Himmelsrichtung sich der Besucher dem kleinen Städtchen Königslutter nähert - von weitem schon ist jene alte romanische Kirche zu sehen, die allgemein als Wahrzeichen der Elmstadt gilt.

 

- Kreuzkirche Lehndorf, Braunschweig, Niedersachsen

Logo: Kreuzkirche Lehndorf, Braunschweig, Niedersachsen
Große Straße 13
38116 Braunschweig
Deutschland

Bevor das großflächige Neubaugebiet Lehndorfs nach seiner Eingemeindung im Jahre 1934 angelegt wurde, war die alte Kirche Mittelpunkt des Dorfes. In der Epoche der Romanik errichtet, erfuhr sie seitdem wesentliche Veränderungen. So wurde nach einem Brand der Turm durch den heutigen Dachreiter ersetzt. Um 1900 erhielt sie durch ein neuromanisches Querhaus die heutige Ausrichtung mit der Apsis und dem Altar im Norden und einem neuen Eingang im Süden. Die heute restaurierten Ausmalungen aus dieser Zeit, besonders in der Apsis und an der Vierungsdecke rufen sehr schön die Malerei der Romanik in Erinnerung, gemeinsam mit der Ästhetik des Historismus.

 

- Dorfkirche Lindtorf, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

Logo: Dorfkirche Lindtorf, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt
Kirchplatz 2
39596 Arneburg
Deutschland

Aus Feldsteinquadern in Farbschattierungen von braun bis schwarz errichtet zeigt sich das solide, ursprüngliche Bauwerk der Kirche. Romanisch, aus dem 12. Jahrhundert, ist die Staffelung in Schiff, eingerücktem Chor und halbkreisrunder Apsis. In Backsteinen wurde dem Schiff später ein rechteckiger gotischer Turm aufgesetzt. Bemerkenswert ist auch der figurenreiche, farbige Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert.

 

- St. Patrokli zu Soest, Nordrhein-Westfalen

Logo: St. Patrokli zu Soest, Nordrhein-Westfalen
Propst-Nübel-Str. 2
59494 Soest
Deutschland

Bereits im 8. Jahrhundert war Soest eine bedeutende Siedlung am Hellweg mit der ersten Kirche St. Petri. Mit der Gründung eines Kollegiatsstifts im 10. Jahrhunderts entstand die Kirche St. Patrokli, die heute die bedeutendste romanische Kirche Westfalens ist. Schon ihr mächtiger quadratischer Turm mit seinem ausladenden Unterbau kündigt ein Bauwerk besonderer Wucht und Größe an. Änderungen späterer Epochen beeinträchtigen nur kaum den Gesamteindruck einer echten romanischen Basilika.

 
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