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- St. Nicolai, Hattorf, Wolfsburg, Niedersachsen

Logo: St. Nicolai, Hattorf, Wolfsburg, Niedersachsen
Lindenberg 6
38444 Wolfsburg
Deutschland

Die Kirche bestand wohl schon lange bevor ihr 1277 die Unabhängigkeit vom nahen Heiligendorf zugestanden wurde. Sie steht am Rande des Ortes auf einer Anhöhe nahe der Schunterniederung. Diese Lage und ihr Name lassen auf ihre Bedeutung für die früheren Schunterschiffer schließen. Der mächtige Turm hat die gleiche Breite des Schiffs, das später durch einen Anbau mit der Prieche für die Patronatsfamilie und einer Sakristei erweitert wurde. Der Chor wurde nach teilweise noch vorhandener Bemalung 1929 in romanischem Stil sehr schön neu ausgemalt.

 

- Dorfkirche in Dambeck, Salzwedel, Sachsen-Anhalt

Logo: Dorfkirche in Dambeck, Salzwedel, Sachsen-Anhalt
Hinterstr. 14
38486 Apenburg
Deutschland

Die recht große Kirche steht auf der Rasenfläche des ehemaligen Friedhofs. In ihrer vierteiligen Struktur, den Schallöffnungen, Fenstern und Portalen hat sich ihr romanischer Charakter sehr schön erhalten. Das Feldsteinmauerwerk ist durch den Putz noch gut erkennbar. Im Innern beeindruckt der farbige gotische Schnitzaltar mit einer Madonna im Mittelfeld. Ein barocker Taufengel, eine Kanzel und zwei Epitaphe aus der gleichen Zeit bereichern zusätzlich den Chorraum.

 

- Walbeck, ehem. Stiftskirche, Walbeck, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt

Logo: Walbeck, ehem. Stiftskirche, Walbeck, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt
Gemeindebüro
39365 Walbeck

Ehemalige Benediktiner-Stiftskirche, die vom Grafen Lothar II. in der Mitte des 10. Jahrhunderts hoch über der Aller als Sühne für eine Verschwörung gegen Kaiser Otto I. gestiftet wurde.

 

- Michaeliskirche Hildesheim

Logo: Michaeliskirche Hildesheim
Kotlenga
31134 Hildesheim

Seit 1985 ist St. Michael zu Hildesheim auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet.

St. Michael, 1010 bis 1022 von Bischof Bernward von Hildesheim erbaut, ist ein Schlüsselwerk der mittelalterlichen Kunst. Der Grundriss der doppelchörigen Basilika ist durch strenge Symmetrie gekennzeichnet: Zwei Chören, einem im Osten und einem im Westen, ist je ein weit über die Seitenschiffe hinaus vorspringendes Querhaus vorgeschaltet; an ihren Giebelseiten erheben sich beiderseits schlanke Rundtürme, die mit den gedrungenen Vierungstürmen kontrastieren. Im Langhaus wechseln vier Eckpfeiler mit paarweise gekoppelten, würfelkapitelletragenden Rundstützen ab. Dieser einem bis dahin unbekannten Rhythmus folgende, den Aufriss des Mittelschiffs bestimmende Stützenwechsel war eine der erfolgreichsten Erfindungen der ottonischen und romanischen Kunst.

 

- Neuwerkkirche, Goslar, Niedersachsen

Logo: Neuwerkkirche, Goslar, Niedersachsen
Rosentorstr. 27
38640 Goslar
Deutschland

Strahlend weiß mit grau hervorgehobener Fassadengliederung stellt sie sich als eine der seltenen, in ihrer Stilreinheit und Vollständigkeit erhaltenen romanischen Basiliken dar. Als Kirche eines Frauenklosters vor den Toren Goslars hieß sie zuerst „Maria im Garten“. Dass sie ihr geweiht war, zeigt die Darstellung der thronenden Maria mit dem Jesuskind in der Halbkuppel der Apsis, dort woher in anderen romanischen Kirchen der Christus Pantokrator herabschaut. Kreuzgrat- und Kreuzrippengewölbe sowie einfacher Stützenwechsel verschiedener Pfeiler bestimmen die innere Struktur des Gebäudes.

 

- St. Dionysius-Kirche zu Steimbke

Logo: St. Dionysius-Kirche zu Steimbke
Kirchstraße 3
31634 Steimbke

Bereits in der ältesten Urkunde, die Steimbke sicher zugeschrieben wird (23. September 1310), ist eine Kirche erwähnt; der Turm könnte in Teilen noch von diesem Bau stammen. Der Rest der heutigen Kirche ist deutlich jüngeren Datums: Weihnachten 1725 warf ein gewaltiger Sturm die Turmspitze auf das Kirchenschiff und zerstörte es. Der Neubau des Schiffs wurde 1729 geweiht. Damals wurde die Kirche auch mit einem barocken Kanzelaltar ausgestattet, der aber bei einer großen Renovierung 1960 entfernt wurde.

 

- Klosterkirche St. Mariae, St. Johannis und St. Nikolai, Arendsee, Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt

Logo: Klosterkirche St. Mariae, St. Johannis und St. Nikolai, Arendsee, Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt
Dessauer Worth 23
39619 Arendsee
Deutschland

An der Kreuzung wichtiger Handelsstraßen gründete Markgraf Otto I. eine ganz in Backstein errichtete Klosteranlage, von der die Kirche im Ganzen und die Klausurgebäude, bis auf einen Rest des Kreuzgangs, in malerischen Ruinen erhalten sind. Die kreuzförmige Basilika mit ihren Apsiden, Pfeilerarkaden, kuppeligen Gewölben und der später eingefügten Orgelempore vermittelt eindrucksvoll die natürliche Schönheit eines romanischen Bauwerks. Der vierflüglige gotische Schnitzaltar unterstreicht seinen sakralen Charakter. Die Benediktinerinnen hatten auf einer Nonnenempore, die sich vermutlich im nördlichen Querhaus befand, den Gottesdiensten beigewohnt.

 

- St. Andreas-Kirche

Logo: St. Andreas-Kirche
Im Alten Lande 32
27339 Riede

Fresken aus dem 14. Jahrhundert, die eine beeindruckende Szenerie von Himmel und Hölle, die Paradiesgeschichte und Jesu den Erlöser abbilden, verblüffen jeden Besucher. Der Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, Kruzifix und die farbenprächtige Kanzel von 1647 sind ebenfalls Besonderheiten der St. Andreas-Kirche in Riede. Die ältesten Teile dieser Kirche stammen aus dem 13. Jahrhundert, also aus der Zeit der Romanik.

 

- St. Walpurgis Helmstedt, Niedersachsen

Logo: St. Walpurgis Helmstedt, Niedersachsen
Walpurgisstr. 5a
38350 Helmstedt
Deutschland

Lange stand die Kirche der Schuster-Gilde im Schatten der Klosterkirche St. Ludgeri oder der Stadtkirche St. Stephani. Ihr romanischer Ursprung ist noch an einigen Details erkennbar, wie zum Beispiel an zugemauerten rundbogigen Eingängen am Schiff. Gotisch sind hingegen das Querhaus und der Chor und barock der Altaraufbau, die Kanzel und der Taufengel. Zwei gotische Schnitzaltäre im Querhaus, einer mit den beiden Patronen der Gilde, verdienen ebenfalls Beachtung.

 

- Dorfkirche Siedengrieben (Beetzendorf), Kreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt

Logo: Dorfkirche Siedengrieben (Beetzendorf), Kreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt
Beverhol 1
38489 Beetzendorf
Deutschland

Die kleine, in Schiff, Chor, Apsis und aufgesetzten Turm gestaffelte Kirche hat ihre romanischen Formen weitgehend erhalten, insbesondere mit ihren kleinen, hoch stehenden rundbogigen Fenstern. Das unregelmäßige Mauerwerk aus unbearbeiteten Findlingen kontrastiert sehr schön zu der klaren architektonischen Struktur. Die Apsis ist noch mit Mönch-und-Nonne-Ziegeln gedeckt. Ausmalungen verleihen dem Innenraum eine feierliche Atmosphäre.

 
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