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- Klosterkirche Saint-Vigor in Cerisy-la-Forêt, Manche, Frankreich

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rue Sangles
50680 Cerisy-la-Forêt
Frankreich

Cerisy-la-Forêt ist ein Dorf mit etwa 950 Einwohnern. Da ist man doch überrascht, eine derart große Klosterkirche hier zu finden. Das Kloster geht auf eine Gründung durch Bischof Vigor im Jahre 510 zurück, vermutlich am Ort eines ehemaligen Druidenaltars. Die heutige Kirche entstand im 11. Jahrhundert im Stil normannischer Romanik, der von Wilhelm dem Eroberer auch in England eingeführt wurde. Leider wurde ein Teil der Kirche bald nach der französischen Revolution abgetragen. Doch immer noch beeindruckt sie außen wie innen als ein Meisterwerk romanischer Baukunst.

 

- Dorfkirche Germigny-des-Pres, Loiret, Frankreich

Logo: Dorfkirche Germigny-des-Pres, Loiret, Frankreich
Place du Bourg
45110 Germigny des Prés
Frankreich

Dieser einzigartige Kirchenbau an der Loire zwischen Sully und Orleans steht an der Schwelle von antiker (byzantinischer) zu romanischer Stilepoche. Der um 806 als Oratorium erbaute karolingische Zentralbau erhielt im 11. Jahrhundert nach Westen ein Langhaus, das im 15. Jahrhundert weiter verlängert wurde. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche grundlegend restauriert und präsentiert sich seitdem wieder weitgehend in ihrem alten Zustand. Erbauer des karolingischen Oratoriums war Theodulf, ein vielseitig Gelehrter, Schriftsteller, Bischof von Orleans, Abt mehrerer Klöster und Berater Karls des Großen.

 

- Sankt Peter und Paul zu Rosheim, Bas-Rhin, Frankreich

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12, Rue Eglise
67560 Rosheim
Frankreich

Ein Schmuckstück romanischer Baukunst begegnet einem in Rosheim mit der Kirche St. Peter und Paul. Ihre reine Architektur des 12. Jahrhunderts hat die Zeiten überdauert. Die kreuzförmige dreischiffige Basilika mit mächtigem, achteckigem Vierungsturm besticht auch durch die sorgfältig behauenen Quader aus gelbem Sandstein unterschiedlicher Schattierungen. Zahlreiche, auch skurrile Menschen- und Tierfiguren zieren das Äußere und den Innenraum.

 

- Klosterkirche Marmoutier (Maursmünster), Bas Rhin, Frankreich

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8, Place du Général de Gaule
67440 Marmoutier
Frankreich

Bereits um 600 soll das Kloster von dem iro-schottischen Mönch Leobard gegründet worden sein. Die heutige Kirche besteht aus einem eindrucksvollen romanischen Westwerk mit drei Türmen und einer Vorhalle und aus einem gotischen Langhaus. Die Fassade ist mit Rundbogenfriesen, Lisenen, symbolischen Tierfiguren und Menschenköpfen geschmückt. Ausgrabungen in der Krypta haben Sarkophage, Skelette und wohl auch Leobards Grab zu Tage gebracht.

 

- Abteikirche Saint-Savin-sur-Gartempe, Vienne, Frankreich

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24, Place de la Libération
86310 Saint-Savin
Frankreich

Wegen ihrer gut erhaltenen romanischen Malereien auf über 400 Quadratmetern des Tonnengewölbes im Mittelschiff ist die Abteikirche einzigartig in Europa. Es sind Szenen aus der Genesis und des Exodus dargestellt. Beeindruckend sind die Ausmaße von 76 Metern in der Länge, 17 Metern in der Höhe und 77 Metern in der Höhe des Glockenturms. Als Staffelkirche, eine Vorstufe der Hallenkirche, sind ihre Seitenschiffe nur um die Gewölbehöhe niedriger als das Mittelschiff. Auch der von zehn hohen Säulen abgeteilte Chorumgang mit Kreuzgratgewölbe und der Kapellenkranz um die Hauptapsis unterstreichen die Bedeutung dieser Kirche.

 

- Kapelle Sainte-Marguerite, Epfig, Bas-Rhin, Frankreich

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4 Place de L'église
67680 Epfig
Frankreich

Die Friedhofskapelle am östlichen Ortsrand des Dorfes Epfig erweist sich bei näherem Hinsehen als ein Kleinod aus dem frühen 11. Jahrhundert. Der tonnengewölbte kreuzförmige Bau mit Vierungsturm, im Westen und Süden vorgelagerten Säulengalerien und freigelegten Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert soll nach mündlicher Überlieferung einmal zu einem kleinen Nonnenkloster gehört haben.

 

- Sainte Foye, Selestat (Schlettstadt), Bas-Rhin, Frankreich

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7 Rue de L'église
67600 Selestat
Frankreich

Mit der Errichtung der Benediktiner-Kirche in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde ein Vorgängerbau im Stil der Grabeskirche in Jerusalem ersetzt. In den Jahren 1615 bis 1765 war sie den Jesuiten anvertraut, die sie nach ihren Bedürfnissen und dem damaligen Zeitgeschmack erheblich veränderten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts hat man sie wieder weitgehend in ihren ursprünglichen, romanischen Zustand zurückversetzt, wobei die Turmspitzen denen von St. Léger in Guebwiller sehr ähnlich wurden. Bei dieser Restaurierung hat man auch die Krypta des Vorgängerbaus (um 1087) wieder entdeckt und frei gelegt. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche ist mit dem anderer großartiger romanischer Kirchenbauten durchaus vergleichbar.

 

- Sankt Ulrich in Avolsheim, Bas-Rhin, Frankreich

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8 Rue de La Paix
67120 Avolsheim
Frankreich

Gut zwei Kilometer nördlich von Molsheim, in Avolsheim, liegt abseits der Durchgangsstraße und hinter der neuromanischen Kirche St. Materne ein kleiner Zentralbau mit achtseitigem Turm und vier rechteckigen Apsidiolen, die Kapelle Sankt Ulrich, auch „Baptisterium“ genannt. Erbaut wurde sie um das Jahr 1000. 1967 entdeckte man die im Elsass einmaligen Wandmalereien in den Farben grün, rot und ocker aus dem 12. Jahrhundert.

 

- Saint Léger in Cravant-les-Côteaux, Indre-et-Loire, Frankreich

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La vieille église du vieux bourg, Sonnay
37500 Cravant-les-Côteaux
Frankreich

„La vieille église“ wird sie im Dorf genannt, diese bemerkenswerten Kirche mit karolingischen, romanischen und gotischen Gebäudeteilen. Man begegnet ihr an der nördlichen Ausfallstraße. Würfelfriese, Konsolenfriese, Menschenköpfe und andere Ornamente schmücken die Außenwände. Reste von Fresken sind im Chor, in der Apsis und im südlichen Querschiff zu sehen. Zwei gut erhaltene merowingische Pfeiler, die früher ein Vordach am Südportal trugen, stehen jetzt im Innern. Im 19. Jahrhundert profaniert, zeigt die Kirche außen wie innen die Spuren langjähriger Erosion.

 

- Notre-Dame–la-Grande zu Poitiers, Vienne, Frankreich

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11, rue de l’université
86000 Poitiers
Frankreich

Als Sitz der Gallier, Römer, Merowinger, der Grafen von Poitou-Aquitanien und nun als Hauptstadt des Departements Vienne blickt Poitiers auf eine Geschickte von mehr als 2000 Jahren zurück. Unter den erhaltenen romanischen Kirchen der Stadt nimmt Notre-Dame-la-Grande durch die bildhauerische Gestaltung ihrer Westfassade eine herausragende Stellung ein. Lange lässt es sich davor verweilen, um – am besten mit dem Fernglas – die Ornamente, Figuren des Messias, der Apostel und Bischöfe, der Szenen aus der Bibel und einer apokryphen Schrift und die vielen symbolischen Darstellungen von Fabeltieren, Chimären, Monster und Menschenköpfen zu erfassen und den Sinn im Einzelnen und im Ganzen vielleicht auch zu verstehen.

 
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