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- Abteikirche Saint-Savin-sur-Gartempe, Vienne, Frankreich

Logo: Abteikirche Saint-Savin-sur-Gartempe, Vienne, Frankreich
24, Place de la Libération
86310 Saint-Savin
Frankreich

Wegen ihrer gut erhaltenen romanischen Malereien auf über 400 Quadratmetern des Tonnengewölbes im Mittelschiff ist die Abteikirche einzigartig in Europa. Es sind Szenen aus der Genesis und des Exodus dargestellt. Beeindruckend sind die Ausmaße von 76 Metern in der Länge, 17 Metern in der Höhe und 77 Metern in der Höhe des Glockenturms. Als Staffelkirche, eine Vorstufe der Hallenkirche, sind ihre Seitenschiffe nur um die Gewölbehöhe niedriger als das Mittelschiff. Auch der von zehn hohen Säulen abgeteilte Chorumgang mit Kreuzgratgewölbe und der Kapellenkranz um die Hauptapsis unterstreichen die Bedeutung dieser Kirche.

 

- Klosterkirche Marmoutier (Maursmünster), Bas Rhin, Frankreich

Logo: Klosterkirche Marmoutier (Maursmünster), Bas Rhin, Frankreich
8, Place du Général de Gaule
67440 Marmoutier
Frankreich

Bereits um 600 soll das Kloster von dem iro-schottischen Mönch Leobard gegründet worden sein. Die heutige Kirche besteht aus einem eindrucksvollen romanischen Westwerk mit drei Türmen und einer Vorhalle und aus einem gotischen Langhaus. Die Fassade ist mit Rundbogenfriesen, Lisenen, symbolischen Tierfiguren und Menschenköpfen geschmückt. Ausgrabungen in der Krypta haben Sarkophage, Skelette und wohl auch Leobards Grab zu Tage gebracht.

 

- Kapelle Sainte-Marguerite, Epfig, Bas-Rhin, Frankreich

Logo: Kapelle Sainte-Marguerite, Epfig, Bas-Rhin, Frankreich
4 Place de L'église
67680 Epfig
Frankreich

Die Friedhofskapelle am östlichen Ortsrand des Dorfes Epfig erweist sich bei näherem Hinsehen als ein Kleinod aus dem frühen 11. Jahrhundert. Der tonnengewölbte kreuzförmige Bau mit Vierungsturm, im Westen und Süden vorgelagerten Säulengalerien und freigelegten Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert soll nach mündlicher Überlieferung einmal zu einem kleinen Nonnenkloster gehört haben.

 

- Saint-Pierre-et-Saint-Paul Sigolsheim, Haut-Rhin, Frankreich

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2 Place de L'église
68240 Sigolsheim
Frankreich

Ludwig der Fromme wurde 833 bei Sigolsheim, auf dem „Lügenfeld“ von seinen drei Söhnen festgesetzt und gezwungen, auf den Thron zu verzichten, nachdem seine Armee zu ihnen übergelaufen war. Drei Kapellen hatte der Ort im 9. Jahrhundert, von denen eine später Pfarrkirche wurde. Heute zeigt die dreischiffige Basilika aus dem 12. Jahrhundert ihren romanischen Bauschmuck besonders schön an der Fassade mit dem Säulenportal, ihrem Tympanon und den Kapitellen.

 

- Sankt Peter und Paul zu Rosheim, Bas-Rhin, Frankreich

Logo: Sankt Peter und Paul zu Rosheim, Bas-Rhin, Frankreich
12, Rue Eglise
67560 Rosheim
Frankreich

Ein Schmuckstück romanischer Baukunst begegnet einem in Rosheim mit der Kirche St. Peter und Paul. Ihre reine Architektur des 12. Jahrhunderts hat die Zeiten überdauert. Die kreuzförmige dreischiffige Basilika mit mächtigem, achteckigem Vierungsturm besticht auch durch die sorgfältig behauenen Quader aus gelbem Sandstein unterschiedlicher Schattierungen. Zahlreiche, auch skurrile Menschen- und Tierfiguren zieren das Äußere und den Innenraum.

 

- Klosterkirche Saint-Vigor in Cerisy-la-Forêt, Manche, Frankreich

Logo: Klosterkirche Saint-Vigor in Cerisy-la-Forêt, Manche, Frankreich
rue Sangles
50680 Cerisy-la-Forêt
Frankreich

Cerisy-la-Forêt ist ein Dorf mit etwa 950 Einwohnern. Da ist man doch überrascht, eine derart große Klosterkirche hier zu finden. Das Kloster geht auf eine Gründung durch Bischof Vigor im Jahre 510 zurück, vermutlich am Ort eines ehemaligen Druidenaltars. Die heutige Kirche entstand im 11. Jahrhundert im Stil normannischer Romanik, der von Wilhelm dem Eroberer auch in England eingeführt wurde. Leider wurde ein Teil der Kirche bald nach der französischen Revolution abgetragen. Doch immer noch beeindruckt sie außen wie innen als ein Meisterwerk romanischer Baukunst.

 

- Sankt Ulrich in Avolsheim, Bas-Rhin, Frankreich

Logo: Sankt Ulrich in Avolsheim, Bas-Rhin, Frankreich
8 Rue de La Paix
67120 Avolsheim
Frankreich

Gut zwei Kilometer nördlich von Molsheim, in Avolsheim, liegt abseits der Durchgangsstraße und hinter der neuromanischen Kirche St. Materne ein kleiner Zentralbau mit achtseitigem Turm und vier rechteckigen Apsidiolen, die Kapelle Sankt Ulrich, auch „Baptisterium“ genannt. Erbaut wurde sie um das Jahr 1000. 1967 entdeckte man die im Elsass einmaligen Wandmalereien in den Farben grün, rot und ocker aus dem 12. Jahrhundert.

 

- Saint-Benoît-sur-Loire, Loiret, Frankreich

Logo: Saint-Benoît-sur-Loire, Loiret, Frankreich
Le Bourg
45730 Saint Benoît-sur-Loire
Frankreich

Etwa 30 km östlich von Orleans liegt das Kloster Saint-Benoît-sur-Loire inmitten des gleichnamigen Ortes. Die Kirche hat sich in ihrer romanischen Architektur über die Jahrhunderte nahezu unverändert erhalten. Der Westturm erhebt sich über einer offenen Pfeilerhalle mit reichem Figurenschmuck an den Kapitellen. Chor und Apsis umgibt eine schöne Säulenreihe, um die ein Umgang herumführt. Ein Triforium aus Blendarkaden zieht sich bis um die Apsis herum. Das frühgotische Nordportal mit seinem reich skulptierten Tympanon darf bei einem Besuch nicht übersehen werden.

 

- Paray le Monial, Basilika Sacré-Coeur, Saône-et-Loire, Frankreich

Logo: Paray le Monial, Basilika Sacré-Coeur, Saône-et-Loire, Frankreich
30, rue Desrichard
71600 Paray Le Monial
Frankreich

Sie gehört zu den großen romanischen Kirchen Frankreichs. Aus den drei Bauphasen sind die Vorhalle mit den Doppeltürmen und die dreischiffige Basilika mit Querhaus, Chorumgang und Kapellenkranz erhalten. Das in der dritten Bauphase geplante Langhaus mit 5 oder 6 Jochen wurde nicht vollendet und mit den heutigen 3 Jochen an die bestehende Vorhalle angeschlossen. Beeindruckend ist die Ostansicht mit dem ausladenden Querhaus und der vielfältigen Höhenstaffelung. Aufgrund der engen Verbindung zum Benediktinerkloster Cluny weist die Kirche große Ähnlichkeit zu der nur noch in Teilen erhaltenen Basilika Cluny III auf.

 

- Sainte Foye, Selestat (Schlettstadt), Bas-Rhin, Frankreich

Logo: Sainte Foye, Selestat (Schlettstadt), Bas-Rhin, Frankreich
7 Rue de L'église
67600 Selestat
Frankreich

Mit der Errichtung der Benediktiner-Kirche in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde ein Vorgängerbau im Stil der Grabeskirche in Jerusalem ersetzt. In den Jahren 1615 bis 1765 war sie den Jesuiten anvertraut, die sie nach ihren Bedürfnissen und dem damaligen Zeitgeschmack erheblich veränderten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts hat man sie wieder weitgehend in ihren ursprünglichen, romanischen Zustand zurückversetzt, wobei die Turmspitzen denen von St. Léger in Guebwiller sehr ähnlich wurden. Bei dieser Restaurierung hat man auch die Krypta des Vorgängerbaus (um 1087) wieder entdeckt und frei gelegt. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche ist mit dem anderer großartiger romanischer Kirchenbauten durchaus vergleichbar.

 
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