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- Notre-Dame–la-Grande zu Poitiers, Vienne, Frankreich

Logo: Notre-Dame–la-Grande zu Poitiers, Vienne, Frankreich
11, rue de l’université
86000 Poitiers
Frankreich

Als Sitz der Gallier, Römer, Merowinger, der Grafen von Poitou-Aquitanien und nun als Hauptstadt des Departements Vienne blickt Poitiers auf eine Geschickte von mehr als 2000 Jahren zurück. Unter den erhaltenen romanischen Kirchen der Stadt nimmt Notre-Dame-la-Grande durch die bildhauerische Gestaltung ihrer Westfassade eine herausragende Stellung ein. Lange lässt es sich davor verweilen, um – am besten mit dem Fernglas – die Ornamente, Figuren des Messias, der Apostel und Bischöfe, der Szenen aus der Bibel und einer apokryphen Schrift und die vielen symbolischen Darstellungen von Fabeltieren, Chimären, Monster und Menschenköpfen zu erfassen und den Sinn im Einzelnen und im Ganzen vielleicht auch zu verstehen.

 

- Abteikirche Sainte-Trinité in Lessay, Manche, Frankreich

Logo: Abteikirche Sainte-Trinité in Lessay, Manche, Frankreich
1 rue de la Poste
50430 Lessay
Frankreich

Die Abteikirche in Lessay gehört zu den frühen romanischen Kirchenbauten im normannischen Stil, dabei ist sie in ihrer Gewölbetechnik auch wegweisend bis in die Gotik. Denn erstmalig wurden hier Kreuzrippengewölbe realisiert. Ebenso beeindruckt der dreizonige Wandaufbau aus Arkaden, Triforium und Obergaden. Die zweistöckige Apsis und der mächtige Vierungsturm mit seinen vier kunstvoll skulptierten Rundbogenöffnungen auf jeder Seite verleihen der Kirche ihr eigenes Gepräge. Mehrfach wurde die Kirche zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt im bzw. nach dem zweiten Weltkrieg.

 

- Sankt Ulrich in Avolsheim, Bas-Rhin, Frankreich

Logo: Sankt Ulrich in Avolsheim, Bas-Rhin, Frankreich
8 Rue de La Paix
67120 Avolsheim
Frankreich

Gut zwei Kilometer nördlich von Molsheim, in Avolsheim, liegt abseits der Durchgangsstraße und hinter der neuromanischen Kirche St. Materne ein kleiner Zentralbau mit achtseitigem Turm und vier rechteckigen Apsidiolen, die Kapelle Sankt Ulrich, auch „Baptisterium“ genannt. Erbaut wurde sie um das Jahr 1000. 1967 entdeckte man die im Elsass einmaligen Wandmalereien in den Farben grün, rot und ocker aus dem 12. Jahrhundert.

 

- Saint Léger in Cravant-les-Côteaux, Indre-et-Loire, Frankreich

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La vieille église du vieux bourg, Sonnay
37500 Cravant-les-Côteaux
Frankreich

„La vieille église“ wird sie im Dorf genannt, diese bemerkenswerten Kirche mit karolingischen, romanischen und gotischen Gebäudeteilen. Man begegnet ihr an der nördlichen Ausfallstraße. Würfelfriese, Konsolenfriese, Menschenköpfe und andere Ornamente schmücken die Außenwände. Reste von Fresken sind im Chor, in der Apsis und im südlichen Querschiff zu sehen. Zwei gut erhaltene merowingische Pfeiler, die früher ein Vordach am Südportal trugen, stehen jetzt im Innern. Im 19. Jahrhundert profaniert, zeigt die Kirche außen wie innen die Spuren langjähriger Erosion.

 

- Sainte-Marie-Madelaine zu Vézelay, Yonne, Frankreich

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4 route de l‘Etang
89450 VEZELAY
Frankreich

Noch heute wird die Wallfahrtskirche von Pilgern aufgesucht, um die Reliquien der Maria Magdalena, der Schwester der Martha und des Lazarus, zu verehren. Von der ersten, karolingischen Kirche ist noch die Krypta erhalten. Aus romanischer Zeit stammt das dreischiffige, gewölbte Langhaus mit den drei Portalen und ihren eindrucksvoll skulptierten Tympana sowie die geräumige, dreischiffige Vorhalle mit den entsprechenden drei Eingangsportalen. Die Kapitelle der Säulen im Innern zeigen Szenen aus der Bibel und aus Heiligenlegenden in beschaulichen aber auch eher drastischen Darstellungen.

 

- Dorfkirche Germigny-des-Pres, Loiret, Frankreich

Logo: Dorfkirche Germigny-des-Pres, Loiret, Frankreich
Place du Bourg
45110 Germigny des Prés
Frankreich

Dieser einzigartige Kirchenbau an der Loire zwischen Sully und Orleans steht an der Schwelle von antiker (byzantinischer) zu romanischer Stilepoche. Der um 806 als Oratorium erbaute karolingische Zentralbau erhielt im 11. Jahrhundert nach Westen ein Langhaus, das im 15. Jahrhundert weiter verlängert wurde. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche grundlegend restauriert und präsentiert sich seitdem wieder weitgehend in ihrem alten Zustand. Erbauer des karolingischen Oratoriums war Theodulf, ein vielseitig Gelehrter, Schriftsteller, Bischof von Orleans, Abt mehrerer Klöster und Berater Karls des Großen.

 

- Sankt Peter und Paul zu Rosheim, Bas-Rhin, Frankreich

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12, Rue Eglise
67560 Rosheim
Frankreich

Ein Schmuckstück romanischer Baukunst begegnet einem in Rosheim mit der Kirche St. Peter und Paul. Ihre reine Architektur des 12. Jahrhunderts hat die Zeiten überdauert. Die kreuzförmige dreischiffige Basilika mit mächtigem, achteckigem Vierungsturm besticht auch durch die sorgfältig behauenen Quader aus gelbem Sandstein unterschiedlicher Schattierungen. Zahlreiche, auch skurrile Menschen- und Tierfiguren zieren das Äußere und den Innenraum.

 

- Saint-Benoît-sur-Loire, Loiret, Frankreich

Logo: Saint-Benoît-sur-Loire, Loiret, Frankreich
Le Bourg
45730 Saint Benoît-sur-Loire
Frankreich

Etwa 30 km östlich von Orleans liegt das Kloster Saint-Benoît-sur-Loire inmitten des gleichnamigen Ortes. Die Kirche hat sich in ihrer romanischen Architektur über die Jahrhunderte nahezu unverändert erhalten. Der Westturm erhebt sich über einer offenen Pfeilerhalle mit reichem Figurenschmuck an den Kapitellen. Chor und Apsis umgibt eine schöne Säulenreihe, um die ein Umgang herumführt. Ein Triforium aus Blendarkaden zieht sich bis um die Apsis herum. Das frühgotische Nordportal mit seinem reich skulptierten Tympanon darf bei einem Besuch nicht übersehen werden.

 

- Klosterkirche Marmoutier (Maursmünster), Bas Rhin, Frankreich

Logo: Klosterkirche Marmoutier (Maursmünster), Bas Rhin, Frankreich
8, Place du Général de Gaule
67440 Marmoutier
Frankreich

Bereits um 600 soll das Kloster von dem iro-schottischen Mönch Leobard gegründet worden sein. Die heutige Kirche besteht aus einem eindrucksvollen romanischen Westwerk mit drei Türmen und einer Vorhalle und aus einem gotischen Langhaus. Die Fassade ist mit Rundbogenfriesen, Lisenen, symbolischen Tierfiguren und Menschenköpfen geschmückt. Ausgrabungen in der Krypta haben Sarkophage, Skelette und wohl auch Leobards Grab zu Tage gebracht.

 

- Sainte Foye, Selestat (Schlettstadt), Bas-Rhin, Frankreich

Logo: Sainte Foye, Selestat (Schlettstadt), Bas-Rhin, Frankreich
7 Rue de L'église
67600 Selestat
Frankreich

Mit der Errichtung der Benediktiner-Kirche in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde ein Vorgängerbau im Stil der Grabeskirche in Jerusalem ersetzt. In den Jahren 1615 bis 1765 war sie den Jesuiten anvertraut, die sie nach ihren Bedürfnissen und dem damaligen Zeitgeschmack erheblich veränderten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts hat man sie wieder weitgehend in ihren ursprünglichen, romanischen Zustand zurückversetzt, wobei die Turmspitzen denen von St. Léger in Guebwiller sehr ähnlich wurden. Bei dieser Restaurierung hat man auch die Krypta des Vorgängerbaus (um 1087) wieder entdeckt und frei gelegt. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche ist mit dem anderer großartiger romanischer Kirchenbauten durchaus vergleichbar.

 
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