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- Päpstliche Basilika St. Godehard, Hildesheim, Niedersachsen

Logo: Päpstliche Basilika St. Godehard, Hildesheim, Niedersachsen
Lappenberg 21
31134 Hildesheim
Deutschland

Im Jahre 1133 legte Bischof Bernhard den Grundstein für die großartige Benediktiner-Klosterkirche. Auch wenn die ehemaligen Klostergebäude nur noch in Teilen erhalten sind, die Kirche wurde in ihrer ursprünglichen Gestalt über die Jahrhunderte bewahrt, erneuert und gesichert. Die dreischiffige Basilika mit zwei Westtürmen und einem Querhaus im Osten ist besonders durch ihre zwei Chöre mit ihren Apsiden, den Vierungsturm und den Chorumgang mit drei radialen Kapellen im Osten gekennzeichnet. Monumentale Ausmalungen aus dem 19. Jahrhundert haben sich im Ostchor und in der Vierung erhalten.

 

- Dom St. Maria in Hildesheim, Niedersachsen

Logo: Dom St. Maria in Hildesheim, Niedersachsen
Domhof 9
31134 Hildesheim
Deutschland

Hildesheim, an dem alten Handelsweg vom Rheinland nach Magdeburg gelegen, gehört zu den ältesten Bischofsstädten in Norddeutschland. Dem heutigen, 1061 eingeweihten Dom gingen zwei Vorgängerbauten voraus – der älteste entstand im Jahre 820. Nach schwerer Beschädigung im zweiten Weltkrieg wurden bei seinem Wiederaufbau alte romanische Strukturen wie der imposante Westriegel wiederhergestellt, nachdem diese früher nach dem damaligen Zeitgeschmack verändert worden waren.

 

- Michaeliskirche Hildesheim

Logo: Michaeliskirche Hildesheim
Kotlenga
31134 Hildesheim

Seit 1985 ist St. Michael zu Hildesheim auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet.

St. Michael, 1010 bis 1022 von Bischof Bernward von Hildesheim erbaut, ist ein Schlüsselwerk der mittelalterlichen Kunst. Der Grundriss der doppelchörigen Basilika ist durch strenge Symmetrie gekennzeichnet: Zwei Chören, einem im Osten und einem im Westen, ist je ein weit über die Seitenschiffe hinaus vorspringendes Querhaus vorgeschaltet; an ihren Giebelseiten erheben sich beiderseits schlanke Rundtürme, die mit den gedrungenen Vierungstürmen kontrastieren. Im Langhaus wechseln vier Eckpfeiler mit paarweise gekoppelten, würfelkapitelletragenden Rundstützen ab. Dieser einem bis dahin unbekannten Rhythmus folgende, den Aufriss des Mittelschiffs bestimmende Stützenwechsel war eine der erfolgreichsten Erfindungen der ottonischen und romanischen Kunst.

 
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